Mein Herz, es schlägt, hört nicht auf zu schlagen. Trommelt – manchmal – als wollte es dem Körper entfliehen. Pocht – manchmal – wie an eine Tür, hinter der man einen Freund vermutet, als wollte es fragen: “Wo bist du?”
Und es bleibt mir treu, mein ganzes Leben. Gibt die Hoffnung nicht auf, die Hoffnung an das, was ich Hoffnung nenne. Es teilt meine Stunden, die guten wie die schlechten und gibt mir das Gefühl, nicht allein zu sein. Wenn es mir bis zum Hals schlägt und ich es spüre, als wollte es mich umarmen in meiner Angst, höre ich es wummern, tief in mir und ich gebe nach, dem Verlangen, dem Drang. Und manchmal ist es ein Schrei. Und manchmal ist es ein Lächeln. Und manchmal ist es ein Kuss.
Mein Herz.
August 13, 2008 · 1 Comment
Categories: Life · Poetry & Creative Writing
1 response so far ↓
Pablo // December 28, 2008 at 9:11 pm
Sehr schöne Poesie, du hast echt Talent dafür. Würde mich freuen wenn du mal wieder bloggen würdest,
LG
Pablo